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Note

1,50

(Schulnotenskala 1–6)
Datum

(zuletzt getestet)
Bierstil

Weizeneisbock

Alkoholgehalt
12,0 %
Stammwürze
25,5 °P
IBU 
15
Herkunft

Deutschland Kelheim, Niederbayern

Brauerei 

Schneider Weisse, G. Schneider & Sohn GmbH, 93309 Kelheim, Deutschland

Netzadresse der Brauerei 

https://schneider-weisse.de/

Bewertung

Sehr dunkles Braun, trüb. Beigefarbener Schaum in mittlerer Größe, überwiegend feinporig, am Glas haftend, über Minuten anhaltend. Im Geruch Röstmalz, Karamell, dunkles Brot, Rosine, Pflaume, reife Banane, Gewürznelke, Staub. Im Antrunk vollmundig-malzig. Bemerkenswert schwerer Körper. Ölige Textur. Im Geschmack Röst- und Karamellmalz, angenehm weiches Weizenmalz, dunkles frisches Brot, Banane, Schokolade, eingelegte Pflaume, Feige. Verführerische Süße. Niedriges Kohlensäureniveau. Im Abgang angenehm röstige Malzbittere, etwas Hopfenherbe und wärmender Alkohol. Der Alkohol ist angesichts der stattlichen 12 Umdrehungen sehr gut eingebettet. Fazit: Ein großartiger und sehr komplexer Weizeneisbock. Kam in unserem Ersttest 2009 womöglich schlechter weg als es seiner Qualität angemessen wäre.

Hopfen: Hallertauer Herkules

Einzelnoten unserer Tester

TR: 1,5

Bier des Monats Januar 2022

Frühere Tests von Schneider Weisse Aventinus Eisbock
Datum Kommentar Tester Note
Brachial, voluminös, erbarmungslos
Als Schneider Weisse Aventinus Weizen-Eisbock
TK: 4
TR: 3
3,50
Bewertung

Schwarzes Dunkelbraun. Im Glas ein Wirbelsturm aus Hefeteilchen. Wie erwartet unglaublich voluminöser Körper. Ölig-schwer. Fast belastend starkes Weintrauben-/Rosinenaroma mit Pflaumeneinschlag. Etwas Karamell- und Röstmalz. Stark weizenmalzaromatisch, komplex. Recht brachial, etwas süßlich. Bitterer und sehr alkoholischer Abgang. Fazit: Brachial, voluminös, erbarmungslos.

Der große Bruder des bekannteren 8-prozentigen Aventinus. Limitierte Abfüllung: 2008 / 17291 – hat angesichts der genannten Eigenschaften auch nicht das Zeug zu einem Verkaufsschlager.

Das Rückenetikett erklärt, daß dieses Bier mehr oder weniger einen Unfall darstellt: An kalten Wintertagen kam es früher zum Gefrieren des gewöhnlichen Aventinus-Weizenbocks der Brauerei, der durch die Wasserabscheidung deutlich an Intensität und Alkoholgehalt zulegte. Der Braumeister der Brauerei, Hans Peter Drexler, kam auf die Idee diese "Unfallserie" industriell zu produzieren. Das Ergebnis ist sicherlich nur unerschütterlichen Bierfreunden zu empfehlen.