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Ayinger Celebrator (Winter Bock)
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Ayinger Celebrator (Winter Bock)
Note

1,50

(Schulnotenskala 1–6)
Datum

(zuletzt getestet)
Biersorte

Doppelbock, dunkel

Alkoholgehalt
6,7 %
Stammwürze
18,5 °P
Herkunft

Deutschland Aying, Landkreis München, Oberbayern

Brauerei 

Brauerei Aying, Franz Inselkammer KG, D-85653 Aying, BR Deutschland

Netzadresse der Brauerei 

http://www.ayinger.de/

Einzelwertungen unserer Verkoster

TR: 1,5

Kommentar

Dunkles Mahagoni, tendiert zu Schwarz. Cremiger, gelblich-gebräunter Schaum mit gutem Stand, hält bockuntypisch sehr lange (20 Minuten und mehr). Im Geruch röstiges Gerstenmalz – fein getreidig mit Karamell, Pflaume und Rosine. Dazu eine feine Schokoladennote und ein wenig Alkohol. Im Antrunk vollmundig-malzig. Röstig-getreidiger Geschmack mit Schokolade und milder, dunkler Frucht. Verhaltene Süße – für einen Doppelbock auf jeden Fall vergleichsweise gering süßlich. Im Nachtrunk kaum Alkohol, leicht fruchtiger Hopfen und moderate Bittere. Fazit: Ein außergewöhnlicher Bock mit feinen und vielschichtigen Noten. Ansprechend komplex.

Diesmal wurde das Bier unter dem Alias 'Ayinger Winter Bock' verkostet. Im Gegensatz zu den kleinen 0,33-Liter-Flaschen, die mit dem Namen 'Celebrator' verkauft werden, kommt der 'Winter Bock' aus einer 0,5-Liter-Flasche. Sein betont schlichtes Etikett steht im Kontrast zum verspielten Etikett, das bei der Abfüllung als 'Celebrator' verwendet wird. Auch die kleine, weiße Plastikfigur eines springenden Bocks, die beim 'Celebrator' an einem roten Faden am Flaschenhals hängt, sucht man beim 'Winter Bock' vergeblich.

Die Stammwürze beträgt stattliche 18,5 Prozent.


Frühere Verkostungen von Ayinger Celebrator (Winter Bock)

Datum Kommentar Verkoster Wertung
Sehr komplexes und doch mildes Bier
TK: 3
TR: 1
2,00

Schwarz mit rötlichem Schimmer, feiner, hellbrauner Schaum. Kräftig röstmalziger Antrunk, weich und cremig, ausgewogen, geradezu saftig-fruchtig: Weintraube, Feige bzw. allgemein dunkles Obst. Dabei sehr sanft und mild, kaffeeartiges Malz, leicht ölige Textur, verspielte – aber doch hintergründige Süße, bis zum Ende hin sehr komplexes Bier, angenehm malzbitterer Abgang, wärmend, Hopfen zurückhaltend.

Wir testeten ein gut gereiftes Exemplar mit dem MHD 07.10. Mit 6,7 Vol.-% Alkohol ein wenig alkoholischer Doppelbock, besitzt aber immerhin 18,5 °P Stammwürze.

Bemerkenswert ist die Optik der Flasche: Um den Flaschenhals herum hängt ein roter Faden mit einem weißen Plastikbock in Springerpose. Das Vorderetikett zeigt ein historisches Motiv.