Zur Startseite
          Über 4200 Biere im Test
Bild  
Vysoký Chlumec Herzog
Bild  
Vysoký Chlumec Herzog
Note

2,50

(Schulnotenskala 1–6)
Datum

(zuletzt getestet)
Biersorte

Böhmisches Pilsener

Alkoholgehalt
4,5 %
Stammwürze
11,2 °P
Herkunft

Tschechien Hochchlumetz, Bezirk Pibrans, Mittelböhmen

Brauerei 

Originalabfüllung der Brauerei Vysoký Chlumec, Tschechien (ehemals Pivovar Lobkowicz). Export: K Brewery Trade, a.s., www.kbrewery.cz

Netzadresse der Brauerei 

https://pivovar-vysokychlumec.cz/

Einzelwertungen unserer Verkoster

TR: 2,5

Kommentar

Kräftig-goldene Farbe. Kleines Schaumvolumen. Der Schaum ist immerhin zart cremig – ebenso wie der malzige Antrunk. Tendenz zur Leichtigkeit, der Stammwürzegehalt von "nur" 11,2 Prozent macht sich bemerkbar. Malzgeschmack gut abgerundet und leicht süßlich sowie malzfruchtig. Etwas Toastbrotgeschmack. Abgang leicht hopfenaromatisch und herb, auch ein wenig metallisch. Die Zutatenliste nennt statt Hopfen etwas verklausuliert "Hopfenprodukte" und "gepflegter Hopfen". Fazit: Süffig-leichtes Bier ohne großen Glanz, aber auch ohne zu sehr abzuflachen.

Früher als "Lobkowicz Vevoda 11°" bzw. "Lobkowicz Herzog" verkauft – das war vor der Umbenennung der Brauerei. Der Name Lobkowicz wird laut Herstellerwebsite jetzt nur noch für ein einzelnes "Premiumbier" verwendet. Die altgedienten Lobkowicz-Stars "Fürst" und "Baron" scheinen damit allmählich aus den deutschen Norma-Filialen zu verschwinden. Das hier verkostete "Herzog" trägt den Namenszusatz "Hell Lager" und wird vom Patron Ferdinand Josef Johann Nepomuk (1797-1868), dem 2. Herzog von Roudnice, Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies "beschützt".