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Schlappeseppel Dunkel
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Schlappeseppel Dunkel
Note

2,50

(Schulnotenskala 1–6)
Datum

(zuletzt getestet)
Biersorte

Schwarzbier

Alkoholgehalt
5,2 %
Stammwürze
12 °P
Herkunft

Deutschland Großostheim, Landkreis Aschaffenburg, Unterfranken

Brauerei 

Brauerei Schlappeseppel GmbH, Aschaffenburger Straße 3-5, D-63762 Großostheim, Bavaria.

Netzadresse der Brauerei 

https://www.schlappeseppel.de/

Einzelwertungen unserer Verkoster

TR: 2,5

Kommentar

Dunkles, klares Rotbraun, fast schwarz. Kleine, feinporige Schaumkrone, gebräunt. Im Geruch passables, kerniges Röstmalz und moderater, trockener Hopfen. Nicht überragend aromatisch, jedoch elegant und feinsinnig. Schlanker bis leicht malziger Antrunk (P12). Milder Röstmalzgeschmack, wohl auch echtes, geröstetes Malz, und nicht nur der neuerdings allgegenwärtige Röstmalzsirup. Teils recht kernig und wirklich "dunkel". Subtile Malzsüße. Im Nachtrunk leichter, trocken-eleganter Hopfen. Fazit: Klassisches Schwarzbier von hoher Güte. Ein paar mehr Feinheiten hätten zur besseren Note geführt.

Auszeichnungen: Monde Selection, Brüssel: 2009 Goldmedaille und ITQI, Brüssel: 2008 ** Stars

Etikettgeschichte: Das "dunkle Urbräu" machte Josef Lögler, wegen seines lahmen Beines "der schlappe Seppel" genannt, zur Legende. Im November 1631, so die Anekdote, braute er für den Schwedenkönig Gustav Adolf und sein Gefolge das erste dunkle Schlappeseppel Bier in Aschaffenburg. Seither steht Schlappeseppel für meisterliche, urtypische Braukultur.