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Obolon Premium (Etikettausschnitt)

Die Zutatenliste "Wasser, Gerstenmalz, Reisgrütze, Hopfen" steht für sich selbst. Trotz nicht befolgten Reinheitsgebotes erscheint dieser ukrainische Exportschlager ausgewogen und qualitativ hochwertig. Verkostungsnotiz: Helles Gelb, blank. Weißer, stabiler Schaum. Mild-malziger Antrunk, souveränes Gerstenmalz, die Reisgrütze tritt (zum Glück?) kaum in Erscheinung. Nicht dünn, sondern süffig, höchstens unterschwellige Süße, ausgewogen. Abgang gut gehopft, einen Tick zu metallisch. Unter dem Strich ist Obolon Premium ein sehr ordentlich gemachtes, grundsolides Lagerbier internationaler Prägung.

Die Brauerei wurde 1980 unter Mitwirkung tschechoslowakischer Techniker im Kiewer Stadtbezirk Obolon erbaut. Im Jahr 1986 bekam die Brauerei dem Rechnung tragend den noch heute verwendeten Namen Obolon (vorher "Kiewer Brauerei Nummer 3"). Im Zuge der politischen Wende auf dem Gebiet der Sowjetunion wurde die Ukraine unabhängig und Obolon das erste privatisierte Unternehmen des Landes. Obolon betreibt mehrere Niederlassungen in der Ukraine (~ 7.000 Mitarbeiter), der Standort in Kiew ist jedoch der nach Kapazität größte Brauereibetrieb in der Ukraine und beschäftigt 3.500 Mitarbeiter. Circa ein Drittel des Biermarktes in der Ukraine gehört Obolon. Zudem steuert das Unternehmen etwa 80 Prozent zu den gesamten Bierexporten des Landes bei, das meiste davon geht nach Rußland.

Note: 2,00

Herkunft: Ukraine

Alkohol: 5,0 %

Netzadresse: http://www.obolon.ua/

Eintrag in der Testdatenbank
Obolon Premium (Etikettausschnitt)
Teil des Flaschenetiketts (Quelle: selbst photographiert)