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Gusswerk Weißes Nicobar IPA (Etikettdetail)

Das Weiße Nicobar IPA aus dem Brauhaus Gusswerk ist in der Farbe gelborange und trüb. Bedeckt von hellem Schaum mit inhomogener Porengröße, hält ein paar Minuten. Im Geruch Weizen, Hefe und fruchtig-süßer Hopfen wie Honigmelone und Pfirsich, dazu Blüten, Salz und Pfeffer. Ein hopfendominiertes und dennoch mildes Aroma. Malziger Antrunk. Kräftig genug dank 14,8 Grad Stammwürze. Leicht hefig, dennoch eher wäßriges Mundgefühl, was OK ist, wirkt dadurch schlanker. Fein-süßlicher Weizenmalzgeschmack. Im Nachtrunk noch süßer, mit zuckrig-nektarähnlichem Hopfen ausbalanciert mit fein-säuerlicher Zitrone. Herrliche Fruchtnoten von Mango und Melone. Nochmal Pfeffer. Unter dem Strich ist Gusswerk Weißes Nicobar IPA ein vergleichsweise mildes IPA mit erstklassigem, fein-süßlichen Hopfenspektrum. Feinsinnig und federleicht gewürzt.

Laut Etikett ist dies Österreichs erstes Weizen-IPA; gebraut mit mindestens 50 Prozent Bio-Weizenmalz und "Strisselspalter"-Hopfen aus dem Elsaß. Der Name "Nicobar India Pale Ale" spielt auf die Nikobaren im Indischen Ozean an, die zu Zeiten Maria Theresias von Österreich als Kolonie beansprucht wurden.

Das Brauhaus Gusswerk ist eine Biobrauerei, die im Jahr 2007 startete. Bis zum August 2013 befand sich die Brauerei auf dem Areals des "Gusswerks", einer über hundert Jahre alten ehemaligen Glockengießerei im Norden der Stadt Salzburg. Seit September 2013 wird an einem neuen, größeren Standort in Hof bei Salzburg weitergebraut. Inhaber und Braumeister in Personalunion ist der Salzburger Reinhold Barta.

Note: 2,00

Herkunft: Salzburg

Alkohol: 6,4 %

Stammwürze: 14,8 °P

Netzadresse: https://www.brauhaus-gusswerk.at/

Eintrag in der Testdatenbank
Gusswerk Weißes Nicobar IPA (Etikettdetail)
Etikettdetail (Quelle: eigenes Photo)